Ein bewegter Abend.

Willkommen im neuen Autohaus Märtin.

Barbara Schöneberger präsentiert Autos, Haus & Gäste.

Un dann... feiert Freiburg die Auto-Zukunft.

Das schreibt die Badische Zeitung zum Eröffnungsabend:

"Hansjörg, immer Gas geben!"

Der Chef ist entspannt – nach Monaten. In seiner Ansprache zur Einweihung des neuen Autohauses an der Hermann-Mitsch-Straße blickt Hansjörg Märtin mit Wohlgefallen auf die rund 400 Menschen, die seiner Einladung gefolgt sind und dankt seiner Familie sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die "fast Unmenschliches geleistet haben". Ehefrau Christine Riesterer-Märtin erzählt, wie die Baustelle für lange Zeit zum zweiten Zuhause geworden ist und lobt die Leistung des Architektenteams um Michael Geis.

Der Weg einer Idee.

Hansjörg Märtins Blick auf das neue Haus.

Schöneberger beeindruckt jedoch vor allem selbst mit ihrer nonchalanten Art, die Podiumsgäste durch das vorbereitete Frage- und Antwortspiel zu führen. Der neue OB Martin Horn findet Gelegenheit, sich für seinen Dienstwagen – einen Mercedes, “den habe ich von meinem Vorgänger übernommen, und der hatte ihn von Kretschmann” – zu entschuldigen. IHK-Präsident Steffen Auer schwärmt angesichts der kühnen Formen des neuen Hauses von einem “Schaubild des Mittelstands”. Von Autohandels-Experte Hannes Brachat ist zu erfahren, dass er einst Hansjörg Märtin dazu bewegte, den väterlichen Betrieb zu übernehmen. Und Märtin-Geschäftsführer Tobias Gutgsell preist den besonderen Geist, der das Autohaus erfülle: Trotz Digitalisierung komme es auf den Menschen an. Damit befindet er sich in bester Gesellschaft mit seinem Vorstand, der auch kein Verkaufsgespräch mit Alexa führen möchte. Der zunächst als FC-Präsident begrüßte Fritz Keller, Gastronom, Weinbauer und Märtins Sandkasten-Spielkamerad, bezeichnet sich und Märtin aufgrund der Kaiserstühler Herkunft als Vulkane und feuert an: “Hansjörg, immer Gas geben!”, bevor Alt-Stadtdekan Wolfgang Gaber (“ich bin nun auch ein Premiumrentner, der sich einen BMW leisten kann”), zusammen mit den Gästen in einem gesungenen Vers göttlichen Beistand für das Haus erbittet.

Frank Thomas Uhrig, Badische Zeitung

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